Streit um die Dampfnudel
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26. April 2019 02:29
   

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Autor Thema: Streit um die Dampfnudel  (Gelesen 5181 mal)
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Andreas
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« am: 15. Januar 2008 22:32 »

Dass in Bayern ab und an „die Uhren anders gehen“ ist ja nichts neues. Jetzt allerdings gibt es einen „Zankapfel“ zwischen Rheinland-Pfalz und Bayern -- die Dampfnudel, ein gegarter Klos aus Hefeteig.

Die Bayern listen das Gericht in einer Datenbank mit bayerischen Spezialitäten auf. In der Datenbank würden auch Schwäbische Maultaschen oder Spätzle aufgeführt.

Man sollte allerdings auch bedenken, dass die Pfalz früher mal zu Bayern gehörte. Es gibt jedoch auch regionale Varianten von dem Gericht. Die Bayern bevorzugen es in der „süßen Variante“ und die Pfälzer Ausgabe enthält oft eine Salzkruste.

Wer sich weiter informieren will, findet hier einen interessanten Artikel zum Thema.
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Offensichtlich gibt es hier viele fleißige Mitleser, aber niemand der sich dann mal überwindet, auch selber mal was zu schreiben! Das ist auf Dauer schon ziemlich frustrierend!
Matthias
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« Antworten #1 am: 16. Januar 2008 03:04 »

Zu den Spätzle kann ich als Schwabe ein Rezept dazugeben:

Zutaten für drei Personen:
  • 250g Mehl
  • 3 Eier
  • Eine Prise Salz
  • Je nach Geschmack eine Prise Muskatgewürz
  • etwas Wasser oder Sprudel

Das Mehl in eine Schüssel sieben.
Die Eier aufschlagen und über das Mehl geben.
Die Prise Salz (wenig) dazugeben
Die Prise (wenig) Muskatgewürz dazugeben

Das ganze mit einem Kochlöffel zu einem Teig verrühren und nach und nach ein klein wenig Wasser oder Sprudel dazugeben. Der Teig darf nicht "nass" sein oder leicht zu rühren!!
Dann den Teig in der Schüssel mit dem Kochlöffel schlagen, bis er sichtbare Luftblasen schlägt und einige Minuten ruhen lassen.
Jetzt kann der Teig in eine "Spätzlepresse" gegeben werden und in einen Topf mit kochendem Salzwasser gedrückt werden, oder man verstreicht den Teig dünn auf ein nasses Holzbrett und schabt ihn in den Topf mit kochendem Wasser. Für die geschabten Spätzle muss der Teig etwas dünner sein (ein bisschen mehr Wasser).
Wenn die Spätzle an der Wasseroberfläche schwimmen, sind sie fertig.
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Wer glaubt frei zu sein, der irrt sich gewaltig.
Andreas
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« Antworten #2 am: 26. März 2008 12:07 »

Der Matthias hat mich nach einem bestimmten Rezept gefragt -- Frikko -- was meine Mutter schon immer gekocht hat und wo ich gar nicht genau weiß, woher es eigentlich kommt und vielleicht ist es ja auch nur eine Variante von einem bekannten Rezept. Es ist ein einfaches Gericht, welches gut schmeckt und von dem man satt wird.

Ich kann leider auch keine genauen Angaben zu den Mengen machen, weil ich das und vieles andere auch eher nach „Augenmaß“ bzw. nach Gefühl koche. Ein Anhaltspunkt ist vielleicht der Topf den ich dazu immer verwende. Ein 4,5 Liter fassender Schnellkochtopf.

Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Etwa die Menge, um den Topf halb mit klein geschnittenen Kartoffeln zu füllen. Zuvor etwa ein „Finger breit“ Wasser in den Topf geben und einen Brühwürfel dazu. Eine große Zwiebel schälen und klein geschnitten zu den Kartoffeln geben. 250 g Hackfleisch vom Schwein -- das weiß ich jetzt so genau, weil ich dafür meist das tiefgekühlte von Aldi Süd verwende. Die gibt's da im 500 g Doppelpack. Das Hackfleisch sollte aber bereits aufgetaut sein. Alternativ kann man auch frisches Hackfleisch verwenden. Mit einem Teelöffel kleine Brocken von dem Fleisch abstechen und auch zu den Kartoffeln geben.

Nachdem alles vorbereitet ist, den Topf schließen und zum kochen bringen. Bei meinem werden dann zwei Ringe sichtbar. Dann schalte ich die Platte komplett aus und warte solange, bis ich den Topf, ohne ihn mit kalten Wasser abzuschrecken zu müssen, öffnen kann. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und je nach Geschmack noch einen „guten Schluck“ Sahne dazu geben.
Mit der Sahne oder auch zusätzlichen Wasser kann man zudem auch noch die Konsistenz beeinflussen. Das Gericht sollte eine ähnliche Konsistenz wie Kartoffelpüree haben -- aber eben nicht wie Brei sein.

Dazu schmeckt ein grüner oder gemischter frischer Salat. Guten Appetit.

Von der angegebenen Menge kann ich zwei bis dreimal gut essen. Und am nächsten Tag portionsweise in der Mikrowelle aufgewärmt ist schnell ein gutes Essen auf dem Tisch. Reste sollten im Kühlschrank aufbewahrt werden.
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Offensichtlich gibt es hier viele fleißige Mitleser, aber niemand der sich dann mal überwindet, auch selber mal was zu schreiben! Das ist auf Dauer schon ziemlich frustrierend!
Matthias
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« Antworten #3 am: 26. März 2008 21:44 »

Das hört sich auf jeden Fall sehr lecker an. Ich werde das die Tage mal ausprobieren.
Ist da süße oder saure Sahne gemeint?
Was ist das denn für ein Schnellkochtopf den du da hast. Meiner hat am Deckel einen Schieberegler, mit dem man den Dampf ablassen kann. Damit wird im Deckel ein Ventil geöffnet.

Grüße
Matthias
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