Strompreise
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17. Dezember 2018 13:29
   

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Autor Thema: Strompreise  (Gelesen 3400 mal)
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Ferdi
Grünschnabel
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« am: 23. Dezember 2007 13:43 »

Hallo!

In der letzten Zeit sind die Strompreise drastisch gestiegen. Das können viele Haushalte mit Einsparungen allein nicht mehr kompensieren. Auch der Anbieterwechsel ist nur eine Mogelpackung. Denn einen echten Vergleich der tatsächlich entstehenden Nettokosten kann man nicht anstellen, da die Kosten sehr verwirrend dargestellt werden. Da werden neben den Kilowattstundenpreisen in den Vergleichstabellen Preise wie "Leistungspreis", "Bereitstellungspreis" u. ä. angegeben. Meiner Ansicht nach nur ein Versuch, den Leuten den Anbieterwechsel so unangenehm wie möglich zu machen.

Alle Leitungen, die über öffentliches Gelände (staatliches Hoheitsgebiet) geführt sind, und das sind hauptsächlich die Hochspannungsleitungen, sind den Energiekonzernen abzunehmen und in staatliche Obhut zu geben. Unter dieser Aufsicht könnten Betriebsgesellschaften die Leitungsnetze betreiben und allen Anbietern zu gleichen Bedingungen Zugang gewähren, egal ob es die großen Vier sind oder kleine private Anbieter von erneuerbarer Energie (Wind, Solar, Wasser, Biomasse). Als Vorbild schwebt mir das Autobahnnetz vor, das ja auch staatlich betrieben wird und das von jedem benutzt werden kann. Würden  hier die jetzigen Bedingungen der Stromwirtschaft herrschen, wäre das Autobahnnetz im Eigentum von beispielsweise Mercedes-Benz, BMW, VW und Ford, und alle anderen Benutzer müssten sich von denen die Benutzungsentgelte diktieren lassen.

Nur so würde ein Markt entstehen, der diesen Namen verdient und auch so funktioniert.

Das ständig immer wieder heruntergebetete Argument der gestiegenen Beschaffungspreise hinkt vorne und hinten. Denn Strom wird bei uns nur aus heimischer Kohle, Kernenergie und Wasserkraft erzeugt. Jedoch nur der Öl- und Gaspreis ist explodiert, aber damit werden hierzulande keine nennenswerten Strommengen erzeugt. Andere, insbesondere Erneuerbare, haben wegen der Abschottungspolitik der Konzerne kaum eine Chance. Auch die vielzitierten Verschmutzungszertifikate können nicht als Grund herhalten, da diese vom Staat kostenlos verteilt wurden, aber von den geldgeilen Konzernen in die Strompreise eingerechnet wurden. Für mich grenzt das schon an Betrug.

Gruss,
Ferdi
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"Da ist viel Viagra in Chrom unterwegs".

Bundesumweltminister Siegmar Gabriel über die Geländewagen auf Deutschlands Straßen.
Constanz
Grünschnabel
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Beiträge: 2


« Antworten #1 am: 26. April 2018 04:44 »

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