Miet-Pilger für Mekka
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07. Februar 2012 09:52
   

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Autor Thema: Miet-Pilger für Mekka  (Gelesen 1660 mal)
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Andreas
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Beiträge: 567



« am: 05. Januar 2008 15:50 »

Ab und an finden sich doch recht kuriose Meldungen in den Medien, so wie diese hier:

Zitat
Dschidda (dpa)
An den heiligen Stätten des Islam in Saudi-Arabien bieten immer mehr „Miet-Pilger“ ihre Dienste an. Die Zeitung „Arab News“ berichtete, der Preis für die kleine Wallfahrt in Mekka („Umrah“) liege derzeit bei 500 bis 1.000 saudi-arabischen Rial (90 bis 180 Euro). Unter Moslimen in Saudi-Arabien sei es aber umstritten, ob es aus religiöser Sicht überhaupt akzeptabel sei, für Pilgerrituale Geld zu verlangen.

Ist ein Muslim krankheitsbedingt selbst nicht in der Lage, eine „Umrah“ zu absolvieren, so kann er einen Freund oder Verwandten, der etwa zur großen Wallfahrt („Hatsch“) nach Mekka reist, bitten, an seiner Stelle für ihn die „Umrah“ zum machen. Die Dienst der „Miet-Pilger“ sind vor allen in diesen Tagen -- nach dem Ende des „Hatsch“ gefragt. Denn nach den strapaziösen Ritualen der großen Wallfahrt sind die Pilger oft zu erschöpft, um anschließend auch noch für ihre Lieben daheim die „Umrah“ zu absolvieren. Anders als der „Hatsch“ gehört die „Umrah“ nicht zu den so genannten fünf Säulen des Islam. Sie ist auch nicht an einen bestimmten Zeitpunkt gebunden.

Bei dieser Meldung fühle ich mich irgendwie erinnert an einen Punkt, den auch Martin Luther angeprangert hat. Als die katholische Kirche seinerzeit Geld brauchte für den Bau den Petersdom in Rom wurden Ablässe verkauft. So nach dem Motto: „wenn das Geld im Kasten klingt, eine Seele in den Himmel springt“.

Wie seht Ihr das?
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Offensichtlich gibt es hier viele fleißige Mitleser, aber niemand der sich dann mal überwindet, auch selber mal was zu schreiben! Das ist auf Dauer schon ziemlich frustrierend!
Manni
Routinier
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 95


« Antworten #1 am: 06. Januar 2008 15:39 »

Das ist ja mal ne abgefahrene Meldung, das mit den Miet-Pilgern. Das ist dann wohl wirklich vergleichbar mit dem was da auch über Luther zu lesen war.
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hordeum
Grünschnabel
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 4



« Antworten #2 am: 22. Juni 2008 22:57 »

Ich finde das jeder selbst für sein eigenes Seelenheil verantwortlich ist. Wenn man für sein Heil unbedingt am besten persönlich nach Mekka reisen muss, ist das für mich eine komische Religion.Das persönliche Seelenheil lässt sich doch bestimmt auch von seinem persönlichen Wohnort erreichen. Jeder sollte von jedem Ort seine Seele retten können. Obwohl pilgern eine Sache ist die man nicht alle Tage erlebt, Allein schon der Kontakt mit vielen verschiedenen Menschen. Aber Menschen Geld geben nur damit man sein eigenes Gewissen beruhigt weil die Konfession von einem verlangt nach Mekka reisen zu müßen. Weiß man ob die Leute auch wirklich das tun was von Ihnen erwartet wird?
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