Wann ist Mann ein Mann........
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25. Juli 2008 10:38
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Autor Thema: Wann ist Mann ein Mann........  (Gelesen 186 mal)
Skirttrender
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"Ey.., MAMA !!! ..Dein Slip hat sich verschoben !"


« am: 18. November 2004 08:45 »

Richard Gere, (55, Schauspieler)

"Männer bräuchten länger als Frauen, um "ihre spirituelle Ebene zu finden. Sie müssen viele Dinge erst ausprobieren, um zu begreifen."
 
Gere räumte selbstkritisch ein:

"Wir Männer verschwenden unglaublich viel Zeit darauf, uns unsere Männlichkeit zu beweisen."

Dabei komme es nur darauf an, "dass man sich in seiner eigenen Haut wohl fühlt - und dass man Mensch bleibt".
 
(Quelle: http://www.n-tv.de/5450863.html?email=ok )

von Skirttrender
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....eigentlich sollte ich was arbeiten, aber jetzt poste ich halt lieber.....
chunky
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« Antworten #1 am: 19. November 2004 07:19 »

Hi,
dem ist nichts hinzufügen.
 Zwinkernd
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Edelweiss
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 52



« Antworten #2 am: 19. November 2004 09:23 »

Hallo,

ich stelle ein Argument zur Diskussion, das dem aber widerspricht.

In einer Diskussionssendung mit Sandra Maischberger ergab sich ein interessanter Sachverhalt: Mario Barth stellte sein Buch Deutsch - Frau / Frau - Deutsch vor (Findet man mittlerweile in den Beststeller-Regalen). Als Gegenpart war Ruth Moschner eingeladen. Mario sagte u. a., dass Männer in der Lage seien, einfach auch mal nichts zu denken. Ruth bestätigte dies, dass ihr das schon aufgefallen sei, Frauen dazu aber nicht in der Lage wären, weil ihnen immer irgendetwas im Kopf herumgeht.

Meditation funktioniert nur, wenn man in der Lage ist, seine Gedanken zu bündeln und sich auf einen Punkt zu konzentrieren. Das ist für ungeübte ein wichtiger Lernschritt, weil die Gedanken immer irgendwie davonlaufen. Frauen tun sich hier besonders schwer. Verschiedene Meditationen binden das Nichts-Denken auch mit ein.

Da die Meditation ein wichtiger Teil auf dem Weg zum Höheren Sein, zur höheren Reife ist, würde dies der Aussage Richard Geres widersprechen.

(Das Autogene Training ist die Vorstufe zur Meditation - da wird ganz bewusst das Nichts-Denken praktiziert.)

Viele Grüsse
Edelweiss
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Skirttrender
Sr. Member
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 361


"Ey.., MAMA !!! ..Dein Slip hat sich verschoben !"


« Antworten #3 am: 19. November 2004 17:44 »

Hallo Edelweiss,

ganz einfach: Welcher Mann meditiert schon gerne ?

Die Meisten tun`s nicht, sondern relaxen einfach, auch ihr Gehirn relaxt=tut sowenig wie möglich.
Schon alleine, um sich vom (Dauer-)-gesabbel der Frau zu erholen.

Und die, die meditieren, sagen dass ist eine Schwerarbeit.

Mann kann sich auf verschiedene Weise entwickeln. Mit meditieren gehts am höchsten, aber die Meisten wollen gar nicht so hoch hinaus ?

Frauen sind eher multitaskingfähig, d.h. sie denken oder gar tun mehrere Dinge gleichzeitig.

R.G. meint halt, man solle nicht das "Männliche" so hervorheben, nicht so albern herumspielen u.ä., sondern erst mal "runter vom hohen Ross" und erst mal lernen, ein Mensch zu sein. D.h. sich selbst, und auf gleicher Ebene den Gegenüber, egal ob Mann oder Frau, erst mal als Mensch ansehen und anerkennen.

Wie bei mir. Wenn mich Jemand frägt, ob ich mich als Mann oder Frau fühlen würde, antworte ich: Mir ist wichtig, Hauptsache ich bin zuallererst ein Mensch, d.h. menschlich.

Übrigens, R.G. ist Buddhist ! Und da ist meditieren doch besonders wichtig + wertvoll. Und den Dalai Lama hat er auch schon persönlich getroffen.

 Gruss

Skirttrender

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....eigentlich sollte ich was arbeiten, aber jetzt poste ich halt lieber.....
triks
Gast
« Antworten #4 am: 19. November 2004 20:48 »

Das viele Männer erst im gesetzten Alter (siehe Umfrage zur Alterstruktur) auf den Rock kommen, paßt irgenwie zu der Aussage von Richard Gere. Männer brauchen anscheinend etwas länger, bis sich derartige Einsichten einstellen. Möglicherweise werden Frauen durch Schwangerschaft und Geburt früher gezwungen, sich mit ihrer eigenen Limitierungen auseinander zu setzten. Vielleicht sind es auch hormonelle, kuturelle und wirtschaftliche Zwänge, die Männer daran hindern, in jüngeren Jahren zu sich selbst zu finden.

Rainer* hat eine gedankenanregende Seite zur Fragestellung "Wann ist ein Man ein Mann", die ich in größeren Abständen immer mal wieder besuche und auf mich wirken lasse. Ich strebe im Gegensatz zu Rainer nicht an, wie eine Frau auszusehen, aber ich kann dieses Anliegen durchaus unterstützen, wenn die Umsetzung stimmig ist.

Das Männer im Gegensatz zu Frauen auch mal einfach nichts Denken können, halte ich für ein modisches Vorurteil. Was heute über das Denken und die geschlechterspezifischen Unterschiede bekannt ist, hat leider noch keinen Eingang in das Illustriertenwissen gefunden. Dem, der seine Vorurteile mal etwas auffrischen möchten, kann ich William H. Calvin emfehlen, zum Beispiel die Titel "Wie Denken und Sprache entsteht" oder "Wie das Gehirn denkt" oder "Die Symphonie des Denkens".

Edelweiss, wenn Du schreibst, dass Frauen sich besonders schwer tun, ihre Gedanken zu bündeln und sich auf einen Punkt zu konzentrieren, dann frage ich mich, worauf sich Deine Aussage begründet.

Meditation und Buddhismus sind für mich interessante Themen. Allerdings sollten wir das nicht unter der Fragestellung, wann Mann ein Mann ist diskutieren, weil das meiner Meinung nach nicht wirklich etwas damit zu tun hat.

* http://www.wie-muss-mann-sein.de
« Letzte Änderung: 19. November 2004 20:57 von triks » Gespeichert

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