Das viele Männer erst im gesetzten Alter (siehe Umfrage zur Alterstruktur) auf den Rock kommen, paßt irgenwie zu der Aussage von Richard Gere. Männer brauchen anscheinend etwas länger, bis sich derartige Einsichten einstellen. Möglicherweise werden Frauen durch Schwangerschaft und Geburt früher gezwungen, sich mit ihrer eigenen Limitierungen auseinander zu setzten. Vielleicht sind es auch hormonelle, kuturelle und wirtschaftliche Zwänge, die Männer daran hindern, in jüngeren Jahren zu sich selbst zu finden.
Rainer* hat eine gedankenanregende Seite zur Fragestellung "Wann ist ein Man ein Mann", die ich in größeren Abständen immer mal wieder besuche und auf mich wirken lasse. Ich strebe im Gegensatz zu Rainer nicht an, wie eine Frau auszusehen, aber ich kann dieses Anliegen durchaus unterstützen, wenn die Umsetzung stimmig ist.
Das Männer im Gegensatz zu Frauen auch mal einfach nichts Denken können, halte ich für ein modisches Vorurteil. Was heute über das Denken und die geschlechterspezifischen Unterschiede bekannt ist, hat leider noch keinen Eingang in das Illustriertenwissen gefunden. Dem, der seine Vorurteile mal etwas auffrischen möchten, kann ich William H. Calvin emfehlen, zum Beispiel die Titel "Wie Denken und Sprache entsteht" oder "Wie das Gehirn denkt" oder "Die Symphonie des Denkens".
Edelweiss, wenn Du schreibst, dass Frauen sich besonders schwer tun, ihre Gedanken zu bündeln und sich auf einen Punkt zu konzentrieren, dann frage ich mich, worauf sich Deine Aussage begründet.
Meditation und Buddhismus sind für mich interessante Themen. Allerdings sollten wir das nicht unter der Fragestellung, wann Mann ein Mann ist diskutieren, weil das meiner Meinung nach nicht wirklich etwas damit zu tun hat.
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http://www.wie-muss-mann-sein.de