Beim Wechselgeld ist Aufmerksamkeit geboten
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09. Februar 2012 14:58
   

 
 
 
 
 
 
 
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20 Euro Schein

Um als Verbraucher „Falschgeld“ erkennen zu können, sollte man sich mit den Sicherheitsmerkmalen vertraut machen, die alle Geldscheine aufweisen.

Aber man sollte auch bedenken, dass die Fälscher bestimmte Situationen nutzen, um ihre „Blüten“ in den Umlauf zu bringen. Eine mögliche Gefahr ist, wenn das Geld „kofferweise“ auftaucht. Falschgeld kann man auch beim normalen Wechselgeld an der Supermarktkasse bekommen. Üblicherweise prüfen die Kassierer die Scheine, aber wenn dort großer Andrang herscht, können die Kassierer nicht jeden Schein prüfen.

In der letzten Zeit waren häufig Apotheken oder Pafümerien betroffen, denn hier wird häufig, auch bei höheren Beträgen, bar bezahlt.

Unter anderem weisen die Euro-Banknoten folgende Sicherheitsmerkmale aus:

  • Stichtiefdruck: der Stichtiefdruck kann auf den Banknoten ertastet werden. Die Buchstabengruppe auf der Vorderseite: BCE, ECB, EZB, EKT, EKP sind so gedruckt
  • Wasserzeichen: das Wasserzeichen kann man erkennen, wenn die Banknoten gegen das Licht hält.
  • Sicherheitsfaden: der Sicherheitsfaden ist mittig in dem Schein eingearbeitet. Im Gegenlicht, kann man das Wort „Euro“ darauf erkennen
  • Durchsichtsregister: der Wert des Scheins ist auf der Vorder- und Rückseite des Scheins unvollständig aufgedruckt. Im Gegenlicht erkennt man die vollständige Zahl
  • Spezialfolie: die Hologramm-Spezialfolie zeigt unterschiedliche Motive. Je nach dem wie der Schein gehalten, werden diese unterschiedlichen Motive sichtbar.
  • Perlglanzstreifen: Je nach Banknote werden Farbwechsel auf den unterschiedlichen Perlglanzmotiven sichtbar.
  • Mikroschrift: An einigen Stellen der Banknoten sind Mikroschriftelemente angebracht.
  • UV-Eigenschaft / fluoreszierende Fasern / Infrarot-Eigenschaft: Und schließlich sind da auf den Scheinen noch besondere Eigenschaften enthalten, dass die Scheine unter UV-Licht andere Farben annehmen oder bunte Farbpigmente leuchten.

Wir haben einen Blütentrainer entdeckt, wo ihr euer Wissen um die Banknoten testen könnt.

Aber was ist zu tun, wenn man bemerkt, dass mit dem Wechselgeld etwas nicht stimmt? Wenn man bereits beim Vorgang des Aushändigens vom Wechselgeld bemerkt, dass da etwas nicht stimmt, sollte man die Annahme verweigern. Wenn es einem allerdings erst später auffällt, dass man Falschgeld in der Geldbörse hat, dann ist ein Gang zur Polizei angesagt. Denn macht man sich strafbar, wenn man selber damit bezahlen will.

Gespeichert
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